Excursionen

 

Im Böhmischen Paradies
finden Sie viele Natursehenswürdigkeiten. Das Naturreichtum vereint sich mit der Vielfältigkeit
von Naturschönheiten. Die Felsenstädte von Hrubá Skála, Klokočské und Betlémské Felsen,
Prachovské Felsen, Borecké Felsen, Ddrábovna, Kalich – Chléviště, Příhrazské Felsen, Sokol,
Suché Felsen, Vranov-Kamm jsind wirklich ein Paradies für Bergsteiger und Fussgänger.
Sie werden von zahlreichen Felsenformationen umgeben, die einen Raum für Ihre Fantasie bieten.
Plätze von weiten Aussichten Hlavatice, Kozákov, Kopanina, Čeřovka, Měděnec, Mužský, Tábor
und Zebín erlauben Ihnen den Anblick wunderschöner reiner Natur des Böhmischen Paradieses.
Die Täler unter Trosky, Bartošova pec (Ofen von Bartoš) – Ondříkovická Versenkung, Tal von
Jizera und Galerie, Tal Plakánek, bezaubern Sie durch ihre Umgebung ebenso wie Věžický Teich,
Jinolické Teiche, Weisser Teich, Schwarzer Teich, Žabakor, Jezírko pod Táborem
(Kleiner See unter Tábor), aber auch Bäche Libuňka und Žehrovka. Dieses Gebiet bietet
zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten an, zu welchen zum Beispiel Bozkovské Dolomithöhlen,
Káčov, Libosad, Rváčov und Svatá Anna.


Prachovské skály


Suché skály


Hrubá Skála


Skalní Město


Ruine Frýdštejn


Malá Skála


Pantheon


Prachovské skály


Kalich


Rybník Věžák


Jinolické Rybníky


Vranoský Hřeben


Hrubá Skála


Prachov Rocks

Klokocskes Kaly

Historischen und Kulturdenkmälern.
Schlösser Hrubý Rohozec, Hrubá Skála, Humprecht, Jičín, Jičíněves, Kamenice, Mnichovo Hradiště
und Sychrov erlauben Ihnen ins Leben von Schlossherren aus vorigen Jahrhunderten einzusehen.
Burgen und Burgruinen Brada, Bradlec, Drábské světničky, Frýdštejn, Chlum, Kavčiny, Kost,
Kozlov, Kumburk, Pařez, Rotštejn, Staré Hrady, Trosky, Valdštejn, Valečov, Veliš, Vranov,
Zásadka und Zbirohy Zbirohy sind Denkmäler von alten Zeiten, und wir können heute nur denken,
wie die heutigen Ruinen in den Zeiten aussahen, wann ihre Inhaber dort wohnten. Zu selten
erhaltenen Denkmälern der Volksarchitektur gehört das Bauernhaus von Dlask Dlask in Dolánky bei
Turnov, Bauernhaus von Bičík und Holan in der Gemeinde Příšovice, Bauernhaus von Bouček in
Malá Skála, Karlov in Lomnice nad Popelkou, Bauernhaus von Kopic auf dem Plateau von Hrubá
Skála bei Valdštejn, Bauernhaus von Šolc und Studeňany. Weitere malerische Volksarchitektur
finden Sie in der Stadt Sobotka, Vesec bei Sobotka, Železný Brod. In den meisten Städten des
Böhmischen Paradieses finden Sie ein Museum oder Galerie. Wenn Sie nach Turnov
kommen, vergessen Sie nicht das Kreismuseum des Böhmischen Paradieses und Galerie Granát,
in Jičín Kreismuseum und Galerie, Galerie Holan, Galerie Na Hrázi, Galeriette zu besuchen.
In Semily das Stadtmuseum und Pojizerská Galerie und weiter Stadtmuseum in Železný Brod
und Stadtmuseum in Lomnice nad Popelkou.
In der Gemeinde Železnice befindet sich ein
heimatkundliches Museum. Maloskalská Galerie befindet sich im Bauernhaus von Bouček in
Malá Skála. Zu weiteren historischen Denkmälern gehören Sedličky in Jičíně, Prachov,
Holzglockenturm in Rovensku pod Troskami, Skulptur Parmiggiani und weitere Gedenkvaterhäuser
und Gedenktafeln in Sobotka.

Aktiver Touristik
Das Böhmische Paradies bietet eine Anzahl von Möglichkeiten für Betreiben Aktiver Touristik an.
Es befindet sich hier ein umfangreiches Netz von markierten Strecken für Wandern und Pfaden
für Radfahren. Die Felsenstädte sind wirklich ein Paradies für Liebhaber Bergsteigen.
Im Böhmischen Paradies finden Sie auch Plätze, die für Paragliding geeignet sind. Grosse
Menge von Teichen, Flüssen und Freibädern bietet die Möglichkeit an. Wenn es
ungünstiges Wetter gibt, können Sie Schwimmhalle besuchen. Auf ausgewählten Wasserflächen
kann man weitere Wassersporte treiben, wie zum Beispiel Rafting, Windsurfing, Bootfahrten,
Tauchen. Die Bewunderer von Pferden können Reitschule besuchen. In verschiedenen Sporteinrichtungen
finden Sie Tennisplätze, Golf, Minigolf, Fitzentren, Kegelschieben, Saunas, Solarien, Squash und
Volleyballspielplätze. In einer schönen Gegend können Sie Fische fangen, Pilze sammeln, es
gibt hier auch ideale Bedingungen für Jagdsport. Aussichtsflügen ermöglicht Ihnen die
herrliche Natur aus Vogelperspektive zu beobachten. Die Region Böhmisches Paradies bietet
vorteilhafte Bedingungen auch für Wintersporte an. Zur Verfügung stehen Ihnen
Abfahrtsstrecken mit Skliliften, Langlaufschistrecken und Winterstadien.

Kutná hora/Prag - Nur eine Autostunde von der tschechischen Hauptstadt entfernt, etwa 70 Kilometer südöstlich von Prag, liegt die Stadt Kutná Hora (Kuttenberg), deren historischer Kern ein architektonisches Kleinod von europäischer Bedeutung ist. Neben der Altstadt, die 1995 in das UNESCO-Verzeichnis des Weltkulturbes aufgenommen wurde, ist ein weiterer Anziehungspunkt für in- und ausländische Touristen die Knochenkirche (Kostnice) im Stadteil Sedlec.

Aus den Gebeinen von etwa 40 000 Menschen wurde hier der Innenraum einer kleinen Kapelle in penibler künstlerischer Kleinstarbeit ausgeschmückt. Von filigranen Kronleuchtern bis hin zu imposanten meterhohen Glocken aus Schädeln und Oberschenkelknochen ist hier alles im wahrsten Sinne des Wortes aus Menschenmaterial.

Ein idealer Ort für schwarze Messen sollte man meinen. Doch tatsächlich handelt es sich bei der Knochenkirche um ein katholisches Gotteshaus und so findet man hier auch sämtliche Utensilien des katholischen Gottesdienstes - liebevoll aus Menschenknochen gestaltet.

Gottesdienste finden in der Kirche allerdings heute keine mehr statt. Und wenngleich also keineswegs Satanisten am Werke waren, so kann man sich dem Gefühl einer gewissen Morbidität des Gesamtkunstwerks nicht entziehen - im Angesicht der Tausenden leeren Augenhöhlen, die einen anzustarren scheinen. Waren der oder die Macher nicht vielleicht doch aus heutiger Sicht ein Fall für den Psychiater?

Vorgeschichte

Die Gegend um Kutná Hora wurde schon im 10. Jahrhundert besiedelt. Ein Hinweis darauf sind die altertümlichen, ursprüngliche romanischen Kirchen in Záboří nad Labem und in Malín. Malín war eine Burgstätte der Slavníkovcer. Nach deren Ermordung im Jahr 995 übernahmen die Herrschaft die Markvarticer. Einer von Ihnen, Miroslav von Cimburk, gründet in Sedlec das älteste Kloster der Zisterzienser in Böhmen. Im Jahr 1142 beruft er nach Sedlec die ersten zwölf Mönche aus Waldsassen in der Oberpfalz.

Die spätere Entdeckung von Silbererz, die den dem Mönch Antonín aus dem Kloster in Sedlec zugeschrieben wird, brachte nicht nur Kutná Hora, das im Jahr 1276 entsandt, zu Reichtum und Berühmtheit, sondern garantierte auch die Mittel zur Finanzierung des Baus der monumentalen Kirche Mariä Himmelfahrt in Sedlec, die in den Jahren 1280 bis 1320 gebaut wurde. In dieser Zeit wurde auch auf dem dortigen ausgedehnten Friedhof eine Kapelle gebaut, die heutige Knochenkirche.

Der Tradition gemäß wurde im Jahr 1278 der Abt des Klosters Sedlec Jindřich (Heinrich) mit einer Botschaft Přemysl Otakar II. nach Jerusalem geschickt, von wo er eine Hand voll Lehm vom Kalvarienberg mitbrachte und diese auf dem Friedhof von Sedlec verstreute. Der Friedhof bekam dadurch den Ruf einer heiligen Erde. Seit dieser Zeit wurden hier nicht nur viele Menschen aus der näheren Umgebung begraben, sondern auch aus dem Ausland, insbesondere aus Polen, Bayern und Belgien. Tausende Menschen fanden hier auch ihre letzte Ruhestätte während der großen Pestepidemien. Alte Chroniken geben an, dass hier während der großen Pest im Jahr 1318 etwa 30 000 Menschen beerdigt wurden.

Die Zahl der Gräber wuchs dann nochmals deutlich während der Hussitenkriege. Im Jahr 1421 brannten Hussiten das Zisterzienser Kloster nieder und massakrierten an die 500 Mönche. Damals war Kutná Hora die erste Stadt nach Prag, hier befand sich die Residenz der böhmischen Könige und einer Münzstätte. In der Umgebung von Kutná Hora fanden einige Schlachten statt, von denen die größte die Schlacht bei Malešova im Jahr 1424 war. Von der Zahl der Opfer zeugt auch die damalige Ausdehnung des Friedhofs, die zu der Zeit etwa 3,5 ha betrug.

Nach den Hussitenkriegen kam es zur schrittweisen Einebnung und Auflösung von Teilen des Friedhofs. Die Gebeine wurden dabei zunächst um die Kapelle herum gelagert und später in ihren hinteren Teil verlegt. Hier ordnete sie erstmals im Jahr 1511 ein halbblinder Mönch zu sechs Pyramiden.

Knochenarbeit

Im Jahr 1784, wurde im Rahmen der von Kaiser Josef II. betriebenen Klosterauflösungen dann auch das Kloster in Sedlec aufgelöst. Dass die Sedlecer Kapelle zum dem bizarren Schmuckstück wurde, das sie heute ist, verdankt sie dem Fürstengeschlecht Schwarzenberg aus Orlík. Diese hatte das Anwesen 1866 gekauft den Holzschnitzer František Rint damit beauftragt das Interieur neu zu gestalten - so kunstvoll wie möglich. Rint desinfizierte sämtliche Gebeine und präparierte sie mit chlorhaltigem Kalk, wodurch sie bis heute, mehr als 130 Jahre später, gut erhalten sind.

Von den ursprünglich sechs Pyramiden trug er zwei ab, deren Knochen er für die Ausschmückung der Kapelle verwendete, die übrigen Knochen - immerhin etwa 40 m3 beerdigte er mit Pietät in der Erde des Friedhofs.

Einige Details des Schmucks der Friedhofskapelle verdienen etwas genauere Aufmerksamkeit. In der Eingangstür findet sich in lateinischer und griechischer Sprache die Inschrift IHS, eine Abkürzung für Jesus Hominum Salvator - Jesus, der Erlöser der Menschheit. Und gleich rechts unten am Fuße der Treppe hat sich der Künstler selbst mit einer Inschrift verewigt: František Rint z České Skalice - 1870. In den Flügeln der Unteren Kapelle sind die beiden Dominanten die meterhohen Pyramiden aus Knochen, die lose in einer Holzkonstruktion aufgeschichtet sind und in ihrer Gestalt Glocken ähneln.

In der Mitte der Kapelle hängt ein Kronleuchter, in dem alle 206 Knochen des menschlichen Körpers verbaut sind. Unter dem Kronleuchter befindet sich der Eingang zur Gruft, in der die Überreste von 15 reichen Bürgern aus Kutná Hora ruhen.

In den Nischen des Hauptaltars befinden sich die Monstranzen, die traditionell zur Aufbewahrung der Hostien genutzt werden und aus einem Schädel gebildet sind, der von Sonnenstrahlen aus Oberschenkel- und Kreuzbeinknochen umkränzt ist.

An der Wand im linken Teil der Kapelle ist das Wappen der Schwarzenbergs in Form einer Knochenassemblage nachgebildet. Im rechten unteren Feld ist ein Rabe zu erkennen, der das Auge eines Türken hackt, was den Sieg der Schwarzenbergs über die Türken in der Schlacht bei Rábu im Jahr 1591 verbildlicht. In den beleuchteten Glasvitrinen sind einige Schädel von Kämpfern der Hussitenkriege ausgestellt. Die eingeschlagenen Schädel erinnern daran, lassen ahnen, wie brutal auch mit mittelalterlichen Waffen geführte Kriege waren.

Der aus Knochen gebildete Buchstabe R, an der Säule der rechten hinteren Pyramide steht für die Initialen der Namen Reiman (der Direktor des Guts der Schwarzenbergs, von dem die Erneuerung die Allerheiligen-Kirche finanziert wurde), Rajský (der Baumeister, der die Renovierung durchführte) und eben des Holzschnitzers Rint, dem Autor des Knochenensembles.

Gegenwart

Zwar bleibt die Frage nach dem Geisteszustand des František Rint unbeantwortet, für sein Seelenheil jedenfalls dürfte dank der einzigartigen, wenn auch etwas makarben Ausschmückung der Kirche und der würdigen Bestattung der übrigen Gebeine gesorgt sein. Sicher jedoch ist, dass der bauliche Zustand der Kirche Anlass zur Sorge gibt. Die Bausubstanz ist so stark angegriffen, dass man sich einen neuen Direktor Reimann wünschte, der die Sanierung des Gebäudes finanziert.





 

   

 

 

Klenotnice                            Suchardas Haus
Nova Paka 50901                                Suchardova ulice  
Tel. 00 420 493721943                        Tel 00 420 493723542
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e-mail novapaka@muzeum.cz                 e-mail novapaka@muzeum.cz

 


 

 

Turnov

Die Stadt Turnov ist ein historisches und kulturelles Zentrum des malerischen Gebietes, das in der Vergangenheit von seinen Bewundern und Besuchern das Böhmische Paradies genannt wurde. Im Jahre 1955 wurde hier das erste Naturschutzgebiet in der Republik erklärt. Die Vielgestaltigkeit der Landschaft mit den Naturschönheiten vereint sich hier mit dem Reichtum von historischen Sehenswürdigkeiten

Rathhaus

Diese Dominante der südlichen Seite des Platzes wurde schon in den Jahren 1526-1527 gebaut. Das ehemalige Renaisance-Gebäude wurde ein hundert Jahre später im Spätrenaissance-Stil umgebaut. Nach den Bränden in 1643 und in 1707 wurde das Rathaus jedes Mal wiedergebaut. Weitere große Baumodifikationen sind erst im 19. Jahrhundert durchgeführt worden. 1894 wurde es im Neurenaissancestil umgebaut und aus der ursprünglichen Dekoration blieb nur das Wappen mit dem Stadtsymbol. Das Rathaus ist Sitz des Stadtamts und nach der letzten Rekonstruktion im Jahre 1992 auch einer Bank.

Schloss Hrubý Rohozec

Der Staatschloss Hrubý Rohozec zählt zu den Dominanten und den ältesten Baudenkmälern in Region Turnov. Er ist wundervoll bereits durch seine ausgezeichnete Stellung in den Berghang des prachtvollen Jizera-Tals. Die ursprüngliche Burg wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhuderts gegründet und wurde mehrmals umgebaut. Bis zum 17. Jahrhundert diente sie als die Erbresidenz der Häuser von Vartenberk und Krajíř von Krajk
Nach der Schlacht am Bílá Hora eroberte das Schloss - gleichwie andere konfiszierten Güter der anti-habsburgerischen Aristokratie in dieser Region - Albrecht von Valdštejn. Nach fünf Jahren hat er Hrubý Rohozec an seinen Obersten Mikuláš Des Fours weitergeleitet. Seit dieser Zeit ist der Schloss mit diesem Haus verbunden, seit 1945 gehört er dem Staat. Der Schloss ist öffentlich zugänglich. Neben den bewahrten ursprünglichen Interieurs kann sich der Besucher mit mir der Entwicklung der Wohnungsinterieurs und der Mode in der letzten vier Jahrhunderten bekannt machen. Die Räume sind mit historischen Möbeln, Bildern, Waffen und wertvollen Tschechischen Glas und Porzellan eingerichtet.

Adresse:
Hrubý Rohozec 1, 511 01 Turnov
tel. +420 481 321 012
h.rohozec@iol.cz

Stadtparks
Schon 1893 wurde der erste Teil der öffentlichen Parks gegründet - heutige Rýva- und Metelka-Lustgärten, im Jahre 1926 gründete die Stadt einen öffentlichen Park Farářství, 1933 den neuen Park in Šetřilovsko. Das ganze Parkgebiet bedeckt eine Fläche von 24 Hektar, selbst Parkflächen machen 11 Hektar. Die Parks grenzen direkt an eine Villenviertel, einen Schul- und Pensionareal. Der Stadtpark bei Skálova-Straße bietet Ruhe und Erholung mitten der regen Stadt.